Altruismus Und Seine Grenzen Essay

4030 WordsOct 9, 201117 Pages
Heute sprechen wir über etwas, das ich schon vor einigen Monaten behandeln wollte, aber niemals die Zeit fand, um es in angemessener Länge darzustellen. Auf einer anderen Seite sagte ich folgende Worte: "Ich bin furchtlos. Beispielsweise ist es kein Problem für mich, nachts ohne Begleitung durch tiefe Wälder zu gehen, wenn ich allein sein möchte. Und ebensowenig habe ich irgendwelche Probleme damit, mich in akute Gefahrensituationen zu begeben." Das letztere hatte ich bis vor 12 Jahren regelmässig getan; da die Leutchen, die ich dadurch beschützt hatte, sich meiner Hilfe aber unwürdig erwiesen, stellte ich diese Praktik im Mai 2000 vollständig ein. Was genau heisst das? Heutzutage werde ich in Hessen oder Baden-Würtenberg, also in meinem Falle, in Viernheim, Lampertheim oder Mannheim (für Weinheim würde ich unter Umständen eine Ausnahme machen, obwohl sich da meiner Auffassung nach viel zu viel Viernheim rumtreibt) nicht mehr tätlich einschreiten, wenn ich ein Gewaltverbrechen beobachte. Ich kann jederzeit behaupten, es sei aufgrund meiner Größe "zu gefährlich" für mich, mich einzumischen, wenn ein paar Hooligans auf jemanden einprügeln, oder falls jemand einen Raubüberfall macht, ein Fenster einschlägt oder sich sonstiger Verbrechen schuldig macht. Allenfalls könnte ich das Handy einsetzen, um die Polizei zu alarmieren, wenn ich es dabei habe. Aber wenn ich abends unterwegs bin, lasse ich mein Handy in der Regel sowieso zuhause. Zumindest, solange ich mich in Viernheim, Mannheim oder Lampertheim aufhalte, ignoriere ich also meine sprichwörtliche Passion für Liebe und Gerechtigkeit (mit wenigen Ausnahmen, z. B. Rechtsextremismus; und auch das hat sich größtenteils erledigt, siehe unten), weil die "Opfer" es gemäß meines Urteils nicht wert sind, daß ich meine körperliche Unversehrtheit für sie riskiere. Ich habe ich mir jedoch immer die Option vorbehalten,

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